Kann zu viel CBD meinem Hund schaden?

Kann zu viel CBD meinem Hund schaden?

Wenn du CBD für deinen Hund kaufst, willst du ihm helfen - nicht schaden. Aber wie viel ist zu viel? Und was passiert wirklich, wenn dein Hund versehentlich eine ganze Flasche CBD-Öl verschluckt? Viele Hundebesitzer hören von den Vorteilen von CBD für Angst, Schmerzen oder Entzündungen, aber nur wenige wissen, was passiert, wenn die Dosis zu hoch ist. Die Wahrheit ist einfach: Ja, zu viel CBD kann deinem Hund schaden - aber nicht so, wie du denkst.

Was passiert bei einer CBD-Überdosis bei Hunden?

CBD ist nicht toxisch für Hunde - im Gegensatz zu THC, das in Marihuana vorkommt und für Hunde hochgiftig ist. Ein Übermaß an reinem CBD führt nicht zu einem tödlichen Ausgang. Aber das bedeutet nicht, dass du dich zurücklehnen kannst. Ein zu hoher CBD-Gehalt kann unangenehme, manchmal beunruhigende Symptome auslösen. Dein Hund wird nicht sterben - aber er wird sich schlecht fühlen.

Typische Anzeichen einer zu hohen CBD-Dosis sind:

  • Starke Müdigkeit oder Lethargie - dein Hund liegt den ganzen Tag nur noch rum
  • Verlust der Koordination - er torkelt, stolpert oder kann nicht mehr gerade laufen
  • Übelkeit oder Erbrechen - besonders wenn das Öl mit Fett getragen wird
  • Erhöhter Speichelfluss - er sabbert mehr als sonst
  • Veränderte Herzfrequenz - entweder langsamer oder schneller als normal

Diese Symptome sind nicht lebensbedrohlich, aber sie sind unangenehm. In den meisten Fällen klingen sie innerhalb von 8 bis 24 Stunden ab, wenn dein Hund ruhig liegt und viel Wasser trinkt. Du brauchst keine Notfallklinik aufzusuchen - es sei denn, dein Hund hat auch THC oder andere toxische Substanzen aufgenommen.

Warum ist CBD bei Hunden so empfindlich?

Hunde haben ein viel empfindlicheres Endocannabinoïd-System als Menschen. Ihr Körper reagiert stärker auf Cannabinoide, auch wenn sie nicht psychoaktiv sind. Ein Hund wiegt durchschnittlich 20 bis 30 Kilo - das ist viel weniger als ein Mensch. Eine Dosis, die für einen Menschen harmlos ist, kann für einen kleinen Hund zu viel sein.

Ein typischer Anfangswert für CBD bei Hunden liegt bei 0,1 bis 0,2 mg pro Kilo Körpergewicht. Das bedeutet: Ein 10-Kilo-Hund bekommt maximal 2 mg CBD pro Dosis. Wenn du ihm stattdessen 20 mg gibst - was bei manchen günstigen Ölen leicht passiert, wenn man nicht aufpasst - wird er wahrscheinlich schwer lethargisch. Kein Wunder, dass viele Besitzer denken, das Öl „wirke nicht“ - dabei haben sie einfach zu viel gegeben und der Hund ist zu müde, um sich zu bewegen.

Wie berechnest du die richtige CBD-Dosis für deinen Hund?

Die Dosierung ist nicht „ein Größenmodell für alle“. Es hängt von drei Dingen ab: Gewicht, Gesundheitszustand und Art der Beschwerde.

Grundregel: Beginne mit 0,1 mg CBD pro Kilo Körpergewicht, zweimal täglich.

Beispiel: Ein 15-Kilo-Hund mit leichten Gelenkbeschwerden bekommt 1,5 mg CBD pro Dosis, also 3 mg täglich. Das ist nicht viel - aber es reicht, um eine Wirkung zu zeigen. Nach drei Tagen kannst du bei Bedarf langsam auf 0,2 mg pro Kilo hochgehen. Nie mehr als 0,5 mg pro Kilo pro Tag - das ist die Obergrenze, die in Studien als sicher gilt.

Verwende immer ein Öl mit klarer Angabe des CBD-Gehalts in Milligramm pro Milliliter. Ein Fläschchen mit „1000 mg CBD in 30 ml“ enthält 33,3 mg CBD pro ml. Ein Tropfen sind etwa 0,05 ml - also etwa 1,7 mg CBD pro Tropfen. Rechne genau - vertraue nicht auf „ein paar Tropfen“.

Ein Tierarzt gibt einem Hund genau dosiertes CBD-Öl in den Mund.

Was ist mit CBD-Hundekuchen, -Leckereien und -Kauartikeln?

Das ist ein gefährliches Feld. Viele Produkte werben mit „10 mg CBD pro Leckerli“. Für einen 5-Kilo-Zwergpudel ist das schon eine hohe Dosis. Für einen 40-Kilo-Rottweiler vielleicht okay - aber was, wenn dein Hund zwei davon frisst? Oder wenn du vergisst, dass du ihm schon morgens ein Leckerli gegeben hast, und abends noch eins gibst?

Leckereien sind schwer dosierbar. Die CBD-Verteilung ist oft ungleichmäßig. Einige Leckerchen enthalten gar kein CBD, andere haben doppelt so viel wie angegeben. Ein Test der Universität von California zeigte, dass 70 % der CBD-Hundeleckereien auf dem Markt nicht die angegebene Dosis enthielten - manche zu wenig, manche zu viel.

Wenn du Leckereien verwendest, kaufe nur Produkte mit Laborzertifikat (COA) und halte dich strikt an die Dosierungsanleitung. Und vergiss nie: Ein Leckerli ist kein Ersatz für eine präzise Öl-Dosierung.

Was passiert, wenn dein Hund versehentlich zu viel CBD bekommt?

Stell dir vor: Du stellst das CBD-Öl auf den Tisch, gehst kurz in die Küche - und dein Hund schnappt es sich. Die Flasche ist halb leer. Was jetzt?

Erstens: Keine Panik. CBD ist nicht giftig. Zweitens: Notiere, wie viel er aufgenommen hat. Wenn du die Flasche hast, kannst du ablesen, wie viel mg CBD pro ml enthalten sind. Rechne aus, wie viel er geschluckt hat - zum Beispiel: 5 ml von einem 1000 mg/30 ml Öl = etwa 167 mg CBD.

Wenn dein Hund 10 Kilo wiegt, ist das eine Dosis von 16,7 mg pro Kilo - das ist das 30-Fache der empfohlenen Maximaldosis. Er wird wahrscheinlich extrem müde, vielleicht erbrechen, vielleicht taumeln. Gib ihm viel Wasser. Lass ihn ruhig liegen. Beobachte ihn. Wenn er nach 12 Stunden immer noch nicht aufstehen kann, oder wenn er Atemprobleme hat, rufe deinen Tierarzt an.

Die meisten Fälle brauchen keine Behandlung. Aber wenn dein Hund gleichzeitig andere Medikamente nimmt - wie Antiepileptika, Blutdruckmittel oder Schmerzmittel - kann CBD die Wirkung verstärken. Dann ist ein Arztbesuch wichtig.

Eine Waage zeigt die Gefahr von zu vielen CBD-Leckereien gegenüber der richtigen Dosis.

Welche CBD-Produkte sind sicher für Hunde?

Nicht jedes CBD-Öl ist für Hunde geeignet. Du brauchst:

  • Reines CBD-Öl ohne THC - maximal 0,2 % THC, besser gar keins
  • Keine Zusätze wie Xylit (für Hunde tödlich), Künstliche Aromen oder Zucker
  • Klare Angabe des CBD-Gehalts in mg pro ml
  • Labortestbericht (COA) von einer unabhängigen Stelle

Vermeide Produkte, die nur „hemp oil“ oder „Hanföl“ sagen - das ist nicht CBD. Hanföl enthält keine Cannabinoide, nur Fettsäuren. Es wirkt nicht gegen Schmerzen oder Angst. Und es ist kein Ersatz für CBD.

Marken wie Verma Farms, Medterra oder cbdMD haben spezielle Linien für Hunde mit transparenter Kennzeichnung. Aber auch lokale Anbieter können gut sein - wenn sie die COA zeigen.

Wann solltest du den Tierarzt einschalten?

Nicht jede Überdosis braucht einen Arzt. Aber du solltest ihn anrufen, wenn:

  • Dein Hund Atemnot hat oder sich nicht mehr bewegen kann
  • Er erbricht mehrmals oder hat Durchfall mit Blut
  • Er Krampfanfälle bekommt - das ist selten, aber möglich bei sehr hohen Dosen
  • Er andere Medikamente nimmt, besonders Beruhigungsmittel oder Antiepileptika
  • Du nicht sicher bist, ob er nur CBD oder auch THC aufgenommen hat

Tierärzte können bei schweren Fällen aktiv werden - zum Beispiel mit Infusionen, um die Wirkung zu beschleunigen. Aber die meisten Fälle erholen sich von selbst. Der beste Schutz ist also: immer die richtige Dosis geben - und nicht mehr.

Die wichtigste Regel: Weniger ist mehr

CBD ist kein Wundermittel. Es wirkt langsam, sanft und subtil. Viele Besitzer erwarten sofortige Ergebnisse - und geben deshalb mehr, um „was zu bewirken“. Aber CBD funktioniert wie ein Thermostat - nicht wie ein Schalter. Du musst es nicht auf „Vollgas“ stellen, um es wirken zu lassen.

Beobachte deinen Hund. Notiere, wie er sich verhält. Ändert sich sein Schlaf? Seine Beweglichkeit? Seine Angst im Auto? Wenn du nach einer Woche keine Veränderung siehst, erhöhe die Dosis um 0,05 mg pro Kilo - nicht um 0,5. Geduld ist der Schlüssel.

Ein Hund, der zu viel CBD bekommt, ist kein glücklicher Hund. Er ist müde, verwirrt und unwohl. Ein Hund, der die richtige Menge bekommt, ist ruhig, entspannt und aktiv - ohne Nebenwirkungen.

Dein Hund braucht keine hohe Dosis. Er braucht Klarheit. Und du brauchst nur ein bisschen Rechnen, ein bisschen Geduld - und die Bereitschaft, nicht zu viel zu geben.

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Sebastian Bauer
Sebastian Bauer
Ich heiße Sebastian Bauer und bin Experte für 'hhc h4cbd cbd thcp thcv hhc-p hhc-o'. Meine Arbeit umfasst die eingehende Analyse und den Vergleich dieser speziellen Substanzen. Ein persönliches Interesse an der Erforschung von CBD hat mich auf diesen Karriereweg geführt. In meiner Freizeit schreibe ich gerne ausführlich über CBD und Vaping, da ich glaube, dass es wichtig ist, das Bewusstsein und das Verständnis für diese Themen zu erhöhen.

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